Raucherentwöhnung

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Rauchen ist Gift und bedeutet Nikotinsucht!

Raucher sind bereits nach einiger Zeit des Zigarettenkonsums nikotinabhängig. Dieses wird durch den Tabakrauch freigesetzt und gelangt hiermit in Lunge und von dort in den Blutkreislauf.

Diese Giftstoffe können sowohl körperlichen als auch geistigen Schaden anrichten. Daher raten nicht nur die Ärzte und das Gesundheitsamt zur Raucherentwöhnung, sondern auch viele Nichtraucher fühlen sich vom Zigarettenrauch gestört. Die Zunahme der Raucher-Gegner veranlasst immer mehr Raucher, über die Folgen nachzudenken. Hier beginnt der gedankliche Prozess zur Raucherentwöhnung.

Entschluß zur Raucherentwöhnung

Wer sich jedoch entschliesst, mit dem Rauchen aufzuhören und eine Raucherentwöhnung zu beginnen, sieht sich mit vielen Problemen konfrontiert. In den ersten Tagen müssen vor allem die körperlichen Entzugserscheinungen ertragen werden. Nervosität und psychische Anspannung können ebenso auftreten wie Kopfschmerzen. Diese Erscheinungen sind jedoch relativ banal, bereits nach wenigen Tagen oder einigen Wochen gehören diese zur Vergangenheit.

Psychische Abhängigkeit vom Rauchen

Wichtiger als der körperliche Entzug ist jedoch eine Änderung des persönlichen Verhaltens und die Einsicht, dass der Rauch sowohl dem eigenen Körper als auch den Mitmenschen schadet. Die psychische Abhängigkeit wird daher wesentlich höher bewertet und ist schwerer zu durchbrechen. Lange währende Verhaltensmuster wie das Rauchen vor dem Fernseher oder das Rauchen zur Beruhigung an einem stressigen Tag müssen durch andere Verhaltensmuster ersetzt werden. Dies ist ein langwieriger Prozess, der durch Rückschläge immer wieder erschwert wird. Freunde oder Arbeitskollegen, die weiterhin rauchen, erschweren natürlich die Abstinenz. Sollten sich die Gedanken immer um das Rauchen und die nächste Zigarette drehen, können bestimmte Techniken wie Yoga (Oder Suchen Sie einen Heilpraktiker für Yoga) oder auch Sport helfen, auf andere Gedanken zu kommen.

Externe Hilfe zur Raucherentwöhnung

Menschen, die eine Raucherentwöhnung nicht aus eigenem Antrieb schaffen, erhalten zahlreiche Hilfen.

Seminare, die auf die Änderung der Verhaltensmuster der Menschen zielen, sind daher sehr wirkungsvoll. Auch Gespräche in Gruppen mit ebenfalls Betroffenen können hilfreich sein, denn hier können Erfahrungen ausgetauscht werden.

Wer die Folgen des körperlichen Entzugs lindern möchte, dem stehen in Apotheken zum Beispiel Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis zur Verfügung. Diese geben weiterhin eine kleine Menge Nikotin ab, um zum Beispiel Nervosität oder Konzentrationsschwierigkeiten. Eine andere Studie versucht, die Raucher durch mit Kräutern gefüllte Zigaretten von deren Abhängigkeit zu entwöhnen. Hierbei soll der Mensch erkennen, das die positiven Gefühle, die während des Rauchens erlebt wurden, nicht durch die Zigarette, sondern durch das Nikotin erzeugt wurden. Wer mit dieser Methode aufgehört hat zu rauchen, wird den Verlust der Zigarette schneller verkraften, da das Verlangen hiernach nach einiger Zeit ohnehin aufhört.

Fazit

Die Raucherentwöhnung kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Wichtig ist jedoch bei jeder Methode, das der Raucher von ihr überzeugt ist und den wirklichen Wunsch nach Entzug mitbringt.

Aktualisierung: 11.08.2009
Autor: Alexander Wolf

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